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Lang lang ist's her...

Ja. Was soll ich sagen? Ohoooh, Stress, ohoooh Besuch, ohoooh keine Zeit. -> einfach keine Lust. Wie auch immer. Jetzt schreib ich ja wieder.
Heute ist er wieder heimgefahren, war seit 1.2. hier. Er kommt gleich daheim an. Es ist echt hart. Schwer, immer wieder Abschied zu nehmen. Warten zu müssen. Ihr wisst ja gar nicht wie sich das anfühlt. Als ich in der Schule saß, Mittagspause, und daran gedacht habe, er sitzt im Zug und entfernt sich von Sekunde zu Sekunde. Es zerriss mir das Herz. Ich hab' vor allen geweint. (Nicht, dass es einer gesehen hätte. - Man sieht nur was man sehen will.)
Hatte dann eben wiedermal ein Gespräch mit meiner Mutter. Alles sehr kompliziert. Es nervt mich einfach.
Ich steh' jetzt zwischen den Fronten obwohl für mich eigentlich klar ist auf wessen Seite ich stehe. Nämlich auf seiner. Er hat Recht, auch wenn ich ein paar ihrer Ansichten nachvollziehen kann. Er hat Recht. Er spricht's eben aus. Er spricht das aus, was ich niemals sagen werde. Denn ich gebe kleinbei. Und das muss ich auch. Sie hat mich in der Hand. Das ist auch jetzt... okay. Ich will nur, dass die beiden wieder miteinander klarkommen weil.. sie hat mich und uns eben in der Hand.
Sie ist eigen, sie ist verlogen, sie hat ihre Schwankungen, sie hört nicht zu usw. Aber sie ist meine Mutter und ich bin nicht in der Lage mich gegen sie zu wenden. Das geht einfach nicht. Das kann ich nicht. Aber ich bin jetzt schon 'ne Weile 16 und bald wird das Alter kommen, mit dem ich Auf Wiedersehen sagen kann und endlich glücklich werde.
Ich werde ihr ihre Illusion einer Familie nicht nehmen. Sie hat doch sonst nichts.
Aber ich steh' hinter dir, Schatz. Es tut mir Leid, dass das manchmal nicht so rüberkommt. Ich will mich einfach nicht gegen sie auflehnen. Ich habe dafür keine Kraft.
Du hast ja selbst gesehen, dass sie mich selbst dann nicht versteht, wenn sie mich um eine wirkliche ehrliche Ansicht bittet. Selbst da kam sie nur vorwurfsvoll zu mir: Deinetwegen hab ich die ganze Nacht geweint. Warum sagst du auch sowas?
Für sie bin nunmal ich Schuld. Und ich lasse sie nun in dem Glauben und VERSUCHE damit zu leben. Du bist nun eben der Sündenbock, der mich immer auffangen darf/MUSS. Es tut mir Leid.
Es geht nicht anders.
Sie ist meine Mutter.
10.2.09 17:34
 


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Bilder (Header) Designer? Nina (Nii)